Mondkalender Dezember 2026
Der Mondkalender für Dezember 2026: Mondphasen, Wintersonnenwende (Yule), Rauhnächte, günstige Tage für Kräuterarbeit, Ölherstellung und Heilsteine.
Jahreskreisfest: Wintersonnenwende/YuleMondphasen im Dezember
abnehmend
1. Dezember
Jungfrau (Erde)
WurzeltagNeumond
8. Dezember
Schütze (Feuer)
Fruchttagzunehmend
16. Dezember
Fische (Wasser)
BlatttagVollmond
24. Dezember
Krebs (Wasser)
Blatttag🌿 Kräuter & Heilpflanzen
💧 Ätherische Öle
💎 Heilsteine
🏠 Hausmittel
Saisonale Besonderheiten
Am 21. Dezember ist Wintersonnenwende (Yule) – die längste Nacht des Jahres und die Wiedergeburt des Lichts. Am 25. Dezember beginnen die Rauhnächte, die bis zum 6. Januar dauern.
Mondphasen im Dezember 2026
Der Dezember 2026 schließt das Mondjahr mit einem besonderen Höhepunkt: Der Vollmond am 24. Dezember fällt auf Heiligabend – ein seltenes und magisches Zusammentreffen. Der Monat beginnt mit einem abnehmenden Mond am 1. Dezember in der ordentlichen Jungfrau, ideal für Aufräumarbeiten und die Vorbereitung auf die Adventszeit.
Der Neumond am 8. Dezember steht im optimistischen Schützen und bringt Weite und Zuversicht in die dunkelste Zeit. Ab dem 16. Dezember wächst der Mond in den einfühlsamen Fischen – diese mitfühlende Wasserenergie passt wunderbar zur besinnlichen Vorweihnachtszeit.
Der Vollmond am 24. Dezember im Krebs ist der emotionalste Vollmond des Jahres. Das Wasserzeichen Krebs steht für Familie, Heimat und Geborgenheit – kraftvoller könnte ein Weihnachtsvollmond nicht sein. Er leuchtet durch die Heilige Nacht und eröffnet die Rauhnächte.
Kräuter & Heilpflanzen
Im Dezember steht die Kräuterarbeit ganz im Zeichen der Räucherungen und inneren Vorbereitung:
Salbei (Salvia officinalis): Binde bei abnehmendem Mond die letzten Räucherbündel für die Rauhnächte. Getrockneter Salbei, Beifuß und Wacholder – die drei klassischen Rauhnachtskräuter – werden fest mit Baumwollfaden umwickelt. Jedes Räucherbündel reinigt einen Raum des Hauses. Traditionell wird vom 25. Dezember bis zum 6. Januar jeden Tag ein Raum geräuchert.
Thymian: Stelle bei zunehmendem Mond Thymianhonig als Geschenk her. Fülle ein dekoratives Glas mit gutem Honig und füge getrocknete Thymianstängel hinzu. Nach zwei Wochen hat der Honig das Thymianaroma aufgenommen. Ein wunderbares, selbst gemachtes Geschenk, das zudem bei Husten und Halsschmerzen hilft.
Pfefferminze: Mische bei zunehmendem Mond in Fische eine festliche Winterteemischung aus Pfefferminze, Zimt, Anis und getrockneten Orangenschalen. In hübsche Dosen verpackt, ist sie ein willkommenes Adventsgeschenk.
Ätherische Öle
Die Düfte des Dezembers sind warm, feierlich und besinnlich:
Weihrauchöl: Für die Rauhnächte ab dem 25. Dezember bereite bei Vollmond eine besondere Räuchermischung vor. Weihrauch ist seit Jahrtausenden das wichtigste Räucherharz – es reinigt, schützt und öffnet die Tore zur geistigen Welt. Mische Weihrauch mit Myrrhe (ein Geschenk der Heiligen Drei Könige) und Benzoe für eine feierliche, tiefgründige Räuchermischung. In der Duftlampe verbreitet Weihrauchöl eine sakrale, friedliche Atmosphäre.
Orangenöl: Die klassische Weihnachtsduft-Mischung ist unverzichtbar im Dezember. Kombiniere bei zunehmendem Mond Orangenöl mit Zimtöl, Nelkenöl und einem Tropfen Vanilleextrakt. In der Duftlampe verbreitet sie den unverwechselbaren Duft von Weihnachten. Orangenöl hebt zudem die Stimmung in der dunkelsten Zeit des Jahres.
Zedernöl: Stelle bei zunehmendem Mond an einem Wurzeltag ein winterliches Schutzöl her. Zeder, Vetiver und Weihrauch in Jojobaöl gemischt schaffen einen erdenden, schützenden Duft, der durch die Rauhnächte begleitet. Ein Tropfen auf die Handgelenke schenkt Stabilität und Geborgenheit.
Heilsteine
Der Dezember-Vollmond auf Heiligabend bietet eine einzigartige Aufladungsgelegenheit:
Bergkristall: Die Aufladung beim Vollmond am 24. Dezember im Krebs ist eine der kraftvollsten des Jahres. Die Verbindung von Heiligabend-Energie, Krebsvollmond und der Schwelle zu den Rauhnächten verleiht dem Bergkristall eine besonders klare, schützende Kraft. Lege ihn in der Heiligen Nacht nach draußen oder auf die Fensterbank.
Rosenquarz: Lade den Stein der bedingungslosen Liebe beim Weihnachtsvollmond auf. Die Krebs-Energie steht für familiäre Liebe und Geborgenheit – perfekt für den Rosenquarz. Trage ihn durch die Feiertage als Herzensstein und schenke aufgeladene Rosenquarze als liebevolles Geschenk.
Mondstein: Reinige den Mondstein beim Neumond am 8. Dezember im Schützen. Die optimistische Schütze-Energie befreit den Stein von schweren Energien und bereitet ihn auf die kraftvolle Aufladung im Januar vor.
Hausmittel
Die Dezember-Hausmittel verbinden Gesundheit mit Festlichkeit:
Weihnachtstee: Mische bei zunehmendem Mond eine festliche Teemischung aus Zimt, Nelken, Orangenschalen, Ingwer und einer Prise Kardamom. Dieser Tee wärmt, stärkt die Verdauung nach üppigen Festmahlzeiten und verbreitet weihnachtlichen Duft in der Küche.
Honig-Zitrone: Setze die tägliche Immunstärkung mit warmem Honig-Zitronen-Wasser fort. In der Erkältungshochsaison Dezember ist diese einfache Routine besonders wertvoll. Bei zunehmendem Mond ist die Aufnahme der Vitalstoffe begünstigt.
Lavendelsäckchen: Nähe bei abnehmendem Mond kleine Duftsäckchen mit getrockneten Lavendelblüten als selbst gemachte Geschenke. Verziere sie mit Bändern und Etiketten. Ein persönliches, duftendes Geschenk, das Ruhe und guten Schlaf schenkt – wertvoller als jedes gekaufte Präsent.
Saisonale Besonderheiten
Die Wintersonnenwende am 21. Dezember – im keltischen Jahreskreis als Yule bekannt – ist die längste Nacht und der kürzeste Tag des Jahres. Es ist der Wendepunkt: Ab jetzt werden die Tage wieder länger. Yule feiert die Wiedergeburt des Lichts und den Sieg der Sonne über die Dunkelheit.
Traditionelle Yule-Rituale umfassen das Entzünden des Yule-Logs (Julscheit), eines großen Holzklotzes, der die ganze Nacht brennen soll und das wiederkehrende Licht symbolisiert. Immergrüne Pflanzen wie Tanne, Stechpalme, Efeu und Mistel schmücken das Haus als Zeichen des Lebens in der toten Zeit. Der Mistelzweig über der Tür ist ein uraltes Fruchtbarkeits- und Schutzsymbol.
Die Rauhnächte beginnen am 25. Dezember und dauern bis zum 6. Januar. Es sind die zwölf heiligen Nächte zwischen den Jahren, in denen nach altem Glauben die wilde Jagd über den Himmel fegt und die Grenzen zwischen den Welten durchlässig sind. Jede Rauhnacht steht für einen Monat des kommenden Jahres. In diesen Nächten wird geräuchert, meditiert und auf die Träume geachtet, die Hinweise auf das neue Jahr geben sollen.
Dass 2026 der Vollmond exakt auf Heiligabend fällt, macht diesen Dezember einzigartig. Der Krebsvollmond beleuchtet die Heilige Nacht mit emotionaler Tiefe und familiärer Wärme. Nutze diese kosmische Konstellation bewusst – entzünde Kerzen, lade deine Steine auf, räuchere mit Weihrauch und tritt mit einem offenen Herzen in die Rauhnächte ein. Das Mondjahr 2026 endet, wie es begonnen hat: im Zeichen des Mondes.