Mondkalender Januar 2026
Der Mondkalender für Januar 2026: Mondphasen, günstige Tage für Kräuterernte, Ölherstellung, Steinaufladung und Hausmittel nach dem Paungger-Poppe-System.
Mondphasen im Januar
Vollmond
3. Januar
Krebs (Wasser)
Blatttagabnehmend
10. Januar
Waage (Luft)
BluetentagNeumond
18. Januar
Steinbock (Erde)
Wurzeltagzunehmend
25. Januar
Widder (Feuer)
Fruchttag🌿 Kräuter & Heilpflanzen
💧 Ätherische Öle
💎 Heilsteine
🏠 Hausmittel
Saisonale Besonderheiten
Der Januar steht ganz im Zeichen der Rauhnächte und der inneren Einkehr. Die letzten Rauhnächte enden am 6. Januar – nutze diese Zeit für Räucherungen, Reinigungsrituale und die Planung des neuen Gartenjahres.
Mondphasen im Januar 2026
Der Januar 2026 beginnt mit einem kraftvollen Vollmond am 3. Januar im Zeichen Krebs. Als Wasserzeichen verstärkt der Krebs die emotionale Sensibilität und die Verbindung zur Natur. Dies ist ein idealer Zeitpunkt, um Heilsteine aufzuladen und die letzten Rauhnächte bewusst zu gestalten.
Am 10. Januar steht der Mond abnehmend in der Waage. Diese Luftzeichenenergie eignet sich besonders für Reinigungsarbeiten und das Loslassen alter Gewohnheiten. Der Neumond am 18. Januar im Steinbock markiert einen hervorragenden Neubeginn – erdverbunden und strukturiert. Nutze diese Erdenergie für Wurzelarbeiten und die Planung des kommenden Kräuterjahres.
Ab dem 25. Januar nimmt der Mond wieder zu und wandert durch das Feuerzeichen Widder. Jetzt ist die Zeit, neue Projekte mit Schwung zu starten und erste Vorbereitungen für das Frühjahr zu treffen.
Kräuter & Heilpflanzen
Im Januar ruht die Natur unter einer Decke aus Frost und Schnee. Dennoch gibt es nach dem Paungger-Poppe-System günstige Tage für die Kräuterarbeit:
Baldrian (Valeriana officinalis): Die Wurzeln des Baldrians können bei abnehmenden Mond im Erdzeichen Steinbock geerntet werden, sofern der Boden nicht gefroren ist. Alternativ ist jetzt die ideale Zeit, getrocknete Baldrianwurzel zu zerkleinern und in dunklen Gläsern zu lagern. An Wurzeltagen (Erde) ist die Konzentration der Wirkstoffe in den Wurzeln am höchsten.
Thymian: Der getrocknete Thymianvorrat vom Sommer sollte jetzt geprüft werden. An einem abnehmenden Mond in Jungfrau ist die beste Zeit, Kräutervorräte zu sichten, umzufüllen und frisch zu beschriften. Verdorbene oder zu alte Kräuter werden aussortiert.
Ingwer: Als Wurzelgewürz profitiert frischer Ingwer von Wurzeltagen. Schneide die Knolle bei abnehmendem Mond und setze einen wärmenden Ingwerauszug an, der in der kalten Jahreszeit wertvolle Dienste leistet.
Ätherische Öle
Die dunklen Januartage laden dazu ein, mit ätherischen Ölen eine wohltuende Atmosphäre zu schaffen:
Weihrauchöl ist das Räucheröl der Rauhnächte schlechthin. Nutze den Vollmond am 3. Januar, um eine intensive Hausräucherung mit Weihrauch durchzuführen. Die verstärkte Mondenergie im Wasserzeichen Krebs unterstützt die emotionale Reinigung der Wohnräume.
Eukalyptusöl ist im Januar ein treuer Begleiter gegen Erkältungen. Stelle bei zunehmendem Mond eine Erkältungsmischung her: Mische Eukalyptusöl mit einem Trägeröl (Mandelöl oder Jojobaöl) für Brusteinreibungen. An Blatttagen wirken Zubereitungen für die Atemwege besonders gut.
Ein paar Tropfen Weihrauch- oder Zedernöl in der Duftlampe schaffen eine meditative Atmosphäre für die langen Winterabende.
Heilsteine
Der Jahresbeginn ist ein kraftvoller Zeitpunkt für die Arbeit mit Heilsteinen:
Bergkristall: Lege deinen Bergkristall in der Nacht des Vollmonds (3. Januar) auf die Fensterbank oder nach draußen in den Schnee. Das Vollmondlicht im Krebs lädt den Stein mit reinigender, klärend wirkender Energie auf. Der Bergkristall wird so zum kraftvollen Begleiter für das neue Jahr.
Amethyst: Der Neumond am 18. Januar ist ideal, um Amethyste zu reinigen. Lege sie in eine Schale mit Hämatitsteinen oder auf eine Amethystdruse. Die Steinbock-Energie des Neumonds fördert die Erdung und Neuausrichtung der Steinkräfte.
Hämatit: Dieser erdverbundene Schutzstein resoniert besonders stark mit dem Steinbock-Neumond. Trage ihn an diesem Tag bewusst bei dir, um deine Erdung zu stärken und innere Stabilität zu finden.
Hausmittel
Der Januar ist die klassische Erkältungszeit. Bereite deine Hausmittel mit Bedacht vor:
Erkältungstee: Stelle bei zunehmendem Mond einen Vorrat an Erkältungstee zusammen. Mische Lindenblüten, Holunderblüten und Thymian zu gleichen Teilen. An Blatttagen zubereiteter Tee wirkt besonders gut auf die Atemwege und das Schwitzen.
Ingwertee: Frischer Ingwer, in Scheiben geschnitten und mit heißem Wasser aufgegossen, ist das wärmende Hausmittel des Winters. Bereite ihn an Wurzeltagen zu, um die volle Kraft der Ingwerwurzel zu nutzen. Ein Löffel Honig und ein Spritzer Zitrone verstärken die Wirkung.
Erkältungsbalsam: Bei zunehmendem Mond in einem Erdzeichen wie Stier oder Steinbock kannst du einen Brustbalsam herstellen. Schmelze Bienenwachs mit Kokosöl und gib einige Tropfen Eukalyptus- und Thymianöl hinzu. Der Balsam hält sich mehrere Monate.
Saisonale Besonderheiten
Der Januar ist von den Rauhnächten geprägt, die traditionell vom 25. Dezember bis zum 6. Januar dauern. In dieser Zeit, so der Volksglaube, sind die Grenzen zwischen den Welten dünn. Räucherungen mit Weihrauch, Wacholder und Beifuß reinigen Haus und Hof.
Am 6. Januar, dem Dreikönigstag, enden die Rauhnächte. Viele Traditionen sehen diesen Tag als Zeitpunkt für eine letzte große Hausräucherung. Die Sternsinger bringen den Haussegen C+M+B (Christus Mansionem Benedicat) an die Türen.
Nach den Rauhnächten beginnt die stille Zeit des Winters. Die Natur ruht, und auch der Mensch darf sich Ruhe gönnen. Nutze die langen Abende, um Saatgutkataloge zu studieren, das Kräuterbeet für das Frühjahr zu planen und Rezepturen für das kommende Jahr vorzubereiten. Der Steinbock-Neumond am 18. Januar unterstützt diese strukturierte Planung mit seiner erdverbundenen Energie.
Achte auf die Vogelwelt: Meisen, Rotkehlchen und Amseln kommen jetzt an die Futterstellen. Die Beobachtung der Natur im tiefsten Winter schärft den Blick für die feinen Zeichen des nahenden Vorfrühlings.