Mondkalender Oktober 2026
Der Mondkalender für Oktober 2026: Mondphasen, Samhain, günstige Tage für Kräuterernte, Ölherstellung, Steinaufladung und Hausmittel.
Jahreskreisfest: SamhainMondphasen im Oktober
abnehmend
3. Oktober
Krebs (Wasser)
BlatttagNeumond
10. Oktober
Waage (Luft)
Bluetentagzunehmend
18. Oktober
Steinbock (Erde)
WurzeltagVollmond
26. Oktober
Stier (Erde)
Wurzeltag🌿 Kräuter & Heilpflanzen
💧 Ätherische Öle
💎 Heilsteine
🏠 Hausmittel
Saisonale Besonderheiten
Ende Oktober wird Samhain gefeiert – das keltische Neujahr und das Fest der Ahnen. Die Natur zieht sich zurück, die Blätter fallen, und die dunkle Jahreshälfte beginnt.
Mondphasen im Oktober 2026
Der Oktober 2026 ist der Monat des Übergangs in die dunkle Jahreshälfte. Der abnehmende Mond am 3. Oktober steht im einfühlsamen Krebs und eignet sich für emotionale Reinigungsarbeit und das Loslassen von Altem.
Der Neumond am 10. Oktober in der Waage bringt harmonisierende Energie für neue Vorhaben. Nutze diese ausbalancierte Kraft, um Winterprojekte zu planen und innerlich zur Ruhe zu kommen. Ab dem 18. Oktober wächst der Mond im strukturierten Steinbock – perfekt für Wurzelarbeiten und das Anlegen letzter Wintervorräte.
Der Vollmond am 26. Oktober im erdigen Stier steht kurz vor Samhain und strahlt tiefe, nährende Kraft aus. Dieser Vollmond ist besonders bedeutsam, da er die Energien der dünner werdenden Grenzen zwischen den Welten verstärkt.
Kräuter & Heilpflanzen
Im Oktober endet die aktive Kräutersaison. Die letzten Ernten werden eingebracht:
Baldrian (Valeriana officinalis): Die letzte Gelegenheit, Baldrianwurzeln vor dem ersten tiefen Frost zu ernten. Grabe bei abnehmendem Mond an Wurzeltagen. Die Wurzeln jetzt geerntet, haben den höchsten Gehalt an beruhigenden Sesquiterpenen. Wasche, zerkleinere und trockne sie sorgfältig für Tee und Tinkturen, die durch den Winter helfen.
Mariendistel (Silybum marianum): Die stacheligen Blütenköpfe der Mariendistel haben sich im Oktober zu silbrig-weißen Samenkapseln entwickelt. Ernte die reifen Samen bei abnehmendem Mond an Fruchttagen. Die Samen enthalten Silymarin, das die Leber schützt und regeneriert. Zerkleinere sie in einer Kaffeemühle und nimm täglich einen Teelöffel.
Weißdorn (Crataegus): Die letzten roten Beeren können noch gesammelt werden, bevor die Vögel sie holen. Ernte bei zunehmendem Mond an Fruchttagen und verarbeite sie zu Tinktur oder trockne sie für Herztee.
Ingwer: Obwohl kein heimisches Kraut, ist frischer Ingwer im Oktober ein wichtiger Begleiter. Verarbeite die Knollen bei zunehmendem Mond an Wurzeltagen zu Ingwerpaste, Ingwerpulver oder setze einen Ingwerwein an – wärmende Zubereitungen für die kalte Zeit.
Ätherische Öle
Die herbstlichen Düfte werden wärmer und schwerer:
Nelkenöl: Mische bei abnehmendem Mond eine wärmende Herbstmischung aus Nelke, Zimt und Orange. In der Duftlampe verbreitet sie behagliche Herbststimmung. Nelkenöl wirkt zudem antiseptisch und schützt in der beginnenden Erkältungszeit.
Orangenöl: Stelle bei zunehmendem Mond an einem Fruchttag eine herbstliche Wohlfühlmischung her. Orange, Vanille (als Extrakt) und ein Tropfen Zimt schaffen eine Atmosphäre der Geborgenheit und Wärme in der dunkler werdenden Zeit.
Weihrauchöl: Bereite bei abnehmendem Mond eine Samhain-Räuchermischung vor. Weihrauch, Myrrhe und Wacholder auf Räucherkohle verbrannt, reinigen das Haus und schaffen eine Verbindung zur spirituellen Welt. In der Duftlampe unterstützt Weihrauchöl Meditation und innere Einkehr.
Heilsteine
Die Samhain-Energie verleiht den Steinen besondere Schutz- und Transformationskraft:
Obsidian: Der schwarze Schutzstein ist der Samhain-Stein schlechthin. Lade ihn beim Vollmond am 26. Oktober auf. Wenn die Grenzen zwischen den Welten dünner werden, schützt der Obsidian vor negativen Energien und unterstützt gleichzeitig die Schattenarbeit – die Auseinandersetzung mit den eigenen dunklen Seiten.
Amethyst: Lade den violetten Transformationsstein ebenfalls beim Vollmond auf. Die Stier-Energie erdet die spirituelle Kraft des Amethysts. Er unterstützt die Meditation und die Verbindung zur geistigen Welt, die zu Samhain besonders leicht fällt.
Hämatit: Reinige den erdenden Schutzstein beim Neumond am 10. Oktober. In der dunklen Jahreshälfte ist Erdung besonders wichtig – der Hämatit hilft, fest im Hier und Jetzt verankert zu bleiben.
Hausmittel
Der Oktober ist die Zeit, die Winterhausapotheke aufzufüllen:
Ingwertee: Bereite bei zunehmendem Mond an Wurzeltagen einen kräftigen Ingwertee zu. Schneide frischen Ingwer in Scheiben, übergieße ihn mit kochendem Wasser und lasse ihn 10 Minuten ziehen. Mit Honig und Zitrone ist er das perfekte Heißgetränk für kühle Herbstabende und stärkt die Abwehrkräfte.
Erkältungsbalsam: Stelle bei zunehmendem Mond in Stier einen Erkältungsbalsam her. Schmelze Bienenwachs in Kokosöl, gib Eukalyptus-, Thymian- und Pfefferminzöl hinzu und fülle die Masse in Tiegel. Bei den ersten Erkältungsanzeichen auf Brust und Rücken einreiben.
Zwiebelsaft: Dieses einfache, aber wirkungsvolle Hausmittel gegen Husten wird bei zunehmendem Mond zubereitet. Schneide eine Zwiebel in Scheiben, bestreue sie mit Zucker und lasse sie über Nacht stehen. Der entstandene Sirup löst festsitzenden Husten und wirkt schleimlösend.
Saisonale Besonderheiten
Samhain (31. Oktober) ist das bedeutendste keltische Jahreskreisfest und markiert das keltische Neujahr. In dieser Nacht, so der Glaube, öffnet sich der Schleier zwischen der Welt der Lebenden und der Welt der Toten. Es ist eine Zeit des Gedenkens an die Ahnen, der Dankbarkeit für das vergangene Jahr und der Vorbereitung auf die dunkle, stille Zeit.
Traditionelle Samhain-Rituale umfassen das Entzünden von Kerzen und Laternen (Rübengeister oder Kürbislaternen), das Decken eines leeren Platzes am Tisch für die Ahnen, das Erzählen von Geschichten über verstorbene Familienmitglieder und das Räuchern mit schützenden Kräutern wie Beifuß, Wacholder und Weihrauch.
In der Natur zeigt sich der Oktober in seiner vollen Farbenpracht. Das Herbstlaub in Gold, Rot und Orange erinnert daran, dass auch das Loslassen ein Teil des natürlichen Kreislaufs ist. Die Bäume lehren uns, dass Vergehen und Neubeginn untrennbar verbunden sind.
Die Uhren werden Ende Oktober auf Winterzeit zurückgestellt. Die Abende werden früh dunkel – eine Einladung, es sich drinnen gemütlich zu machen, bei Kerzenschein Kräutertee zu trinken und die Natur in ihrer Ruhe zu beobachten. Igel suchen ihr Winterquartier, Eichhörnchen legen die letzten Vorräte an, und die Natur bereitet sich auf den großen Winterschlaf vor.